Wettbewerb Mutter-Kind-Haus Niedergrunstedt
2. Preis
| Architekt |
dieckmann satzinger architekten |
| Auslober |
Stiftung „Dr. Georg Haar“ |
| Wettbewerb |
08 - 09/2009 |
| BGF |
517 m2 |
| WFL |
326 m2 |
Der Neubau des Mutter-Kind-Hauses komplettiert im Osten einen alten Dreiseitenhof im Dorfzentrum von Niedergrunstedt. Mit seiner Größe und dem Satteldach fügt er sich in das ortstypische Erscheinungsbild ein. Die besondere Gestaltung der Nordostecke betont den Eingang und verleiht dem Gebäude einen zeitgemäßen und modernen Charakter.
Über den nördlichen Vorplatz gelangt man in das Gebäude, in dessen Erdgeschoss die Verwaltung angeordnet ist.
Im 1. Obergeschoss befindet sich eine intensiv betreute Wohngruppe für vier Mütter und Kinder. Hier gelangt man über den Gemeinschaftsraum im Süden auf die Terrasse und in den Garten.
Im 2. Obergeschoss unter dem Dach befinden sich zwei Apartments für je zwei Mütter mit Kindern. Die Wohnküchen mit Gemeinschaftsbereich liegen jeweils am Kopfende des Gebäudes.
Die Mutterzimmer werden immer vom Flur aus erschlossen und sind über eine große Schiebetür mit dem Kinderzimmer verbunden.
Der Baukörper ist in seiner Materialität in zwei Teile gegliedert; einem massiven, verputzten Erdgeschoss und einem mit kleinformatigen Faserzementplatten verkleideten Obergeschoss und Dach.
Durch die Anhebung des Wohngeschosses über das Hofniveau und die Begrünung des Hofes vor dem Gebäude wird eine angenehme Distanz zwischen den Bewohner und den Hofbenutzer erzeugt und eine ausreichende Privatheit erzeugt.