„Haus D“
Neubau eines Einfamilienhauses an der Jakobskirche in Weimar
| Architekt |
Susanne Dieckmann |
| Bauherr |
Vinzenz Dilcher |
| Grundstücksfläche |
132 m2 |
| WFL |
152 m2 |
| Planungs- u. Bauzeit |
05/2007 - 07/2009 |
Das kleine Grundstück liegt im mittelalterlichen Gefüge der Jakobsvorstadt von Weimar. Eine enge Gasse öffnet sich an dieser Stelle nach Süden zum Jakobskirchhof.
Das neue Gebäude besetzt die Ecke der Gasse und fügt sich maßstäblich in den historischen Kontext ein. Es nimmt die vorhandenen Dachformen auf und entwickelt diese in einer zeitgemäßen Formensprache weiter.
Das Erdgeschoss nimmt den Eingangsbereich, ein Arbeitszimmer sowie Wohnnebenfunktionen wie Garage, Abstell- und Hausanschlussraum im nördlichen Teil auf. Diese vermitteln zwischen der unmittelbaren städtischen Dichte in der mittelalterlichen Gassenstruktur und der Privatheit des Wohnens.
Im 1. OG öffnen sich dann die Wohnräume über großzügige Fenster nach Süden zum Grünraum um die Jakobskirche. Die Loggia bildet hier einen geschützten Übergang zwischen innen und außen. Um sie gruppieren sich die Hauptwohnräume.
Unter dem Dach befinden sich die Individualräume und das Bad.
Die Dachterrasse bildet ein verstecktes privates Kleinod im dichten städtischen Gefüge, einsichtig nur vom Turm der Jakobskirche.
Der östlich angrenzende Garten wird mit einer Mauer umschlossen und bildet einen vor fremden Einblicken geschützten kleinen Gartenhof mitten in der Stadt.